Als Spezialist für industrielle Luftreinigung entwickelt AirMex in Rosenheim maßgeschneiderte Lötrauchabsaugungen für jede Anforderung – von der kompakten Untertischabsaugung für manuelle Lötplätze bis zur zentralen Absauganlage für automatisierte Fertigungslinien. Unsere Lösungen kommen im gesamten DACH-Raum zum Einsatz: in der Elektronikfertigung, Medizintechnik, im Prototypenbau und in industriellen Werkstätten.
Ob manuelles Kolbenlöten, Reflow-Löten oder robotergestützte Prozesse – mit über 20 Jahren Erfahrung, hocheffizienter Filtertechnik (HEPA & Aktivkohle) und persönlicher Beratung sorgt AirMex für die sichere Erfassung von Schadstoffen direkt an der Entstehungsstelle. So schützen Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, halten gesetzliche Grenzwerte ein und steigern die Effizienz Ihrer Produktion. Jetzt kostenlos beraten lassen >>
Warum AirMex Lötrauchabsaugungen?
AirMex 6001M
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AirMex 6002M:
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Lötrauchabsaugungen für mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig
AirMex AM 10 Lötrauchabsaugung
AirMex AirFox Lötrauchabsaugung
Beim Löten entstehen gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Feinstaub, Aerosole, Dämpfe und Gase. Eine professionelle Lötrauchabsaugung schützt Mitarbeitende zuverlässig vor diesen Belastungen und sorgt gleichzeitig für saubere Luft, höhere Arbeitssicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Moderne Lötrauchabsaugungen kommen überall dort zum Einsatz, wo regelmäßig gelötet, geschweißt, gelasert oder mit elektronischen Baugruppen gearbeitet wird – vom Handwerksbetrieb bis zur industriellen Serienfertigung.
AirMex bietet leistungsstarke mobile und stationäre Lötrauchabsaugungen für einzelne Arbeitsplätze sowie zentrale Mehrplatzlösungen für Industrie und Handwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Systeme eignen sich für klassische Handlötplätze, Elektronikfertigung, Rework-Arbeitsplätze, Laserlötanlagen, Robotik-Anwendungen und automatisierte Produktionslinien.
Warum eine professionelle Lötrauchabsaugung unverzichtbar ist
Beim Löten entstehen ultrafeine Partikel und gesundheitsschädliche Gase, die tief in die Atemwege eindringen können. Besonders beim bleifreien Löten entstehen hohe Konzentrationen an Feinstaub und Dämpfen. Ohne geeignete Absaugtechnik verteilen sich diese Schadstoffe direkt in der Raumluft und gefährden Mitarbeitende dauerhaft. Arbeitsschutzrichtlinien und technische Regeln wie TRGS 528 schreiben deshalb geeignete Maßnahmen zur Absaugung vor.
Eine hochwertige Lötrauchabsaugung reduziert:
Gleichzeitig verbessert eine professionelle Absaugtechnik die Luftqualität am Arbeitsplatz und erhöht die Produktivität sowie die Sicherheit im Betrieb.
Mobile Lötrauchabsaugung für flexible Arbeitsplätze
Mobile Lötrauchabsaugungen eignen sich ideal für wechselnde Arbeitsplätze, Reparaturbereiche, Werkstätten oder kleinere Produktionsumgebungen. Dank kompakter Bauweise und Rollen können die Geräte flexibel eingesetzt werden und bieten dennoch eine hohe Filterleistung. Moderne Systeme arbeiten mit mehrstufigen Filtersystemen aus Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohlefilter.
Die Vorteile mobiler Lötrauchabsaugungen:
Besonders gefragt sind mobile Absauganlagen mit mehreren Absaugarmen für zwei oder mehr Arbeitsplätze gleichzeitig. Geräte wie die AirMex AM-Serie ermöglichen eine effiziente Absaugung direkt an der Entstehungsstelle des Rauchs.
Stationäre Lötrauchabsaugung für mehrere Arbeitsplätze.
Stationäre Lötrauchabsaugungen werden fest installiert und eignen sich besonders für industrielle Anwendungen, Serienfertigung und zentrale Mehrplatzsysteme. Sie ermöglichen die gleichzeitige Absaugung mehrerer Arbeitsplätze und sorgen für eine konstant hohe Luftqualität in der gesamten Produktionsumgebung.
Die Vorteile stationärer Absauganlagen:
Stationäre Systeme eignen sich besonders für:
Professionelle Lötrauchabsaugungen von AirMex arbeiten mit mehrstufigen Filtersystemen für eine effektive Luftreinigung. Hochleistungsfähige HEPA-Filter der Klasse H13 entfernen feinste Partikel mit einem Abscheidegrad von bis zu 99,97 %. Aktivkohlefilter neutralisieren zusätzlich Gase, Gerüche und organische Verbindungen.
Je nach Anwendung kommen folgende Filterstufen zum Einsatz:
Die direkte Erfassung des Lötrauchs an der Entstehungsstelle sorgt dabei für maximale Effizienz und minimiert die Verteilung der Schadstoffe im Raum.
Lötrauchabsaugung für Industrie, Handwerk & Elektronikfertigung
AirMex liefert individuelle Absauglösungen für zahlreiche Branchen und Anwendungen:
Ob kompakte mobile Absaugung oder zentrale stationäre Mehrplatzanlage – AirMex bietet die passende Lösung für nahezu jede Arbeitsumgebung.
Ihre Vorteile mit AirMex
AirMex steht für professionelle Absaugtechnik, langlebige Industriequalität und persönliche Beratung. Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren von individuell geplanten Lösungen für sichere und saubere Arbeitsplätze.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Sie suchen eine zuverlässige Lötrauchabsaugung für Ihr Unternehmen? AirMex unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden mobilen oder stationären Absauganlage für Ihre Arbeitsplätze.
Jetzt unverbindlich beraten lassen und die passende Lötrauchabsaugung für Industrie, Handwerk und Elektronikfertigung finden.
Wir beraten Sie gerne persönlich:
Beratungs-Hotline: +49 (0)8035 - 501 90 20
Ihre Nachricht:
Lötrauch ist kein harmloser „Dunst“, sondern ein hochkomplexes Aerosol aus ultrafeinen Partikeln und Pyrolyseprodukten. Beim Erhitzen des Flussmittels entstehen vor allem Kolophonium-Pyrolysate, Aldehyde, organische Säuren und je nach Lot zusätzlich Zinn-, Kupfer- oder Bleioxide. Die Partikel sind kleiner als 1 µm und gelangen tief in die Lungenbläschen.
Gesundheitliche Folgen reichen von Augen-, Haut- und Atemwegsreizung über chronische Bronchitis bis hin zu Berufsasthma durch Kolophonium. Letzteres ist in Deutschland als Berufskrankheit BK 4301 anerkannt – eine einmal entwickelte Sensibilisierung ist nicht reversibel. Bei bleihaltigen Loten kommen toxische Bleiwirkungen hinzu, bei bleifreien Loten steigt durch höhere Löttemperaturen die Belastung mit Pyrolyseprodukten.
Die Zusammensetzung hängt von Flussmittel, Lot und Temperatur ab. In nahezu jedem Weichlötrauch finden sich:
Kolophonium-Pyrolysate (Abiet- und Pimarsäure, atemwegssensibilisierend), Aldehyde (u. a. Formaldehyd, reizend bis kanzerogenverdächtig), aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, organische Säuren (Ameisen-, Essigsäure), Metalloxide aus dem Lot (Sn, Cu, Ag, ggf. Pb) und bei aktivierten Flussmitteln zusätzlich halogenhaltige Verbindungen. Wassergelöste Flussmittel („no-clean“) sind nicht zwangsläufig harmloser – sie enthalten oft organische Säuren und Amine.
In Deutschland bilden die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) den Rahmen. Konkretisiert wird das durch die TRGS 900 (Arbeitsplatzgrenzwerte), die TRGS 528 (gilt für Hartlöten und sinngemäß für emissionsstarkes Weichlöten) und die DGUV-Information 209-016 „Lötarbeiten“. Der Arbeitgeber muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellen und die Erfassung an der Entstehungsstelle nach dem STOP-Prinzip (Substitution – Technik – Organisation – PSA) sicherstellen.
In Österreich greifen die Grenzwerteverordnung 2011 (GKV), das ASchG und die AUVA-Merkblätter zur Löttechnik. In der Schweiz gelten die SUVA-Grenzwerteliste, das ArG und die EKAS-Richtlinien. DACH-weit gilt: Lüften allein genügt nicht, eine gezielte Erfassung an der Lötstelle ist Pflicht, sobald regelmäßig gelötet wird.
Kolophonium ist ein Baumharz, das in praktisch allen klassischen Elektronik-Flussmitteln als Grundbestandteil enthalten ist (auch in „no-clean“ oft als Trägerharz). Beim Löten zersetzt es sich thermisch in eine Vielzahl reaktiver Pyrolyseprodukte – das, was als typischer „Lötrauch“ sichtbar wird.
Kolophonium ist atemwegssensibilisierend (Kennzeichnung Sh / Sa). Eine einmal entstandene Sensibilisierung kann bereits bei kleinsten Mengen schwere Asthmaanfälle auslösen – und ist nicht rückgängig zu machen. Deshalb fordern die DGUV und vergleichbare Stellen in AT/CH eine wirksame Absaugung auch dann, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert rein rechnerisch eingehalten wird: das Minimierungsgebot hat hier Vorrang vor der reinen AGW-Betrachtung.
Seit der RoHS-Richtlinie wird in der Elektronikfertigung überwiegend bleifrei gelötet (typische Legierung SAC305: Sn96,5/Ag3,0/Cu0,5). Bleifreie Lote haben einen 30 bis 40 °C höheren Schmelzpunkt als klassische Sn60/Pb40-Lote. Die Konsequenz: Das Flussmittel wird heißer, zersetzt sich stärker, es entstehen deutlich mehr Aerosole, Aldehyde und reizende Pyrolyseprodukte.
Bei bleihaltigen Loten (in Reparatur, Modellbau, Service noch immer relevant) kommt die toxische Bleibelastung hinzu (AGW Blei: 0,005 mg/m³ einatembare Fraktion). In beiden Fällen ist eine technische Absaugung Pflicht – sie unterscheidet sich nur im Filterkonzept: bleifrei mehr Bedarf an Aktivkohle für Gase, bleihaltig zwingend HEPA H13/H14 für Schwermetallpartikel.
Das STOP-Prinzip ist eindeutig: Erfassung an der Entstehungsstelle hat klaren Vorrang vor raumlufttechnischen Maßnahmen. Ein Raumluftreiniger allein lässt den Lötrauch zuerst durch die Atemzone des Werkers ziehen – das genau soll der Arbeitsschutz verhindern.
Punktabsaugung mit Trichter oder flexiblem Saugarm direkt über der Lötstelle ist Standard. Faustregel: Erfassungsabstand < 15 cm, sonst fällt die Erfassungsrate dramatisch. Raumluftreiniger sind eine sinnvolle Ergänzung in größeren Löträumen, bei mehreren Arbeitsplätzen oder zur Reduktion der allgemeinen Hintergrundbelastung – aber nie ein Ersatz für die Punktabsaugung.
Lötrauch ist eine Mischbelastung aus Partikeln und Gasen. Eine wirksame Anlage braucht deshalb immer eine mehrstufige Filterstrecke:
1. Vorfilter (F7/F9) für gröbere Partikel und Tropfenabscheidung – schützt die nachgelagerten Stufen.
2. Schwebstofffilter HEPA H13 oder H14 nach EN 1822 – scheidet 99,95 % (H13) bzw. 99,995 % (H14) der ultrafeinen Aerosole ab. Pflicht für alle
bleihaltigen Lötarbeiten.
3. Aktivkohlestufe – absorbiert gasförmige Komponenten wie Aldehyde, organische Säuren und Kolophonium-Pyrolysate. Ohne Aktivkohle bleibt der typische stechende
Lötgeruch erhalten und reizt weiter Atemwege und Augen.
AirMex liefert Lötrauchabsaugungen vom Einzel-Arbeitsplatz bis zur verketteten Mehrstationen-Anlage – konzipiert für den DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz). Konkrete Vorteile:
Mehrstufige Filterung serienmäßig (Vorfilter + HEPA H13/H14 + Aktivkohle) statt Mindeststandard.
DACH-weite Beratung aus Rosenheim, telefonisch oder vor Ort – inklusive Gefährdungsbeurteilungshilfe und Auslegung nach TRGS und DGUV.
Kostenfreier Anlagencheck bei vorhandener Fremd-Absaugung – wir prüfen Erfassungsrate, Filterzustand und Compliance.
Wartungsarme Geräteauslegung mit geringen Lebenszykluskosten – robuste Industriequalität für den 1- bis 3-Schicht-Betrieb.